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AMIET, CUNO

Solothurn 1868 - 1961 Oschwand

"Strickendes Mädchen".


Öl auf Leinwand, mgr. u. dat. (18)91 u.r., verso sig., betitelt u. bez. "Dieses Bild gehört der Greti Flury",
46x31 cm

Verso Etikett: Kunstmuseum Olten (Depositum Fräulein G. Amiet), Inv.-Nr. 1970.5.1.

Provenienz: Greti Amiet, Schweiz (1938-1970); Galerie Kogal, Bern (1979-1992); Privatbesitz, Schweiz.

Ausstellungen: (Wohl) Ständige Ausstellung moderner Kunstwerke im Künstlerhaus. III. Serie, 6. - 24. April 1898, Künstlerhaus Zürich, Nr. 12; Cuno Amiet und seine Schüler, Kunstmuseum Bern, 12. Mai - 22. Juli 1928, Nr. 27; Sonder-Ausstellung Cuno Amiet, Galerie Aktuaryus, Zürich, 21. Oktober - 20. November 1928, Nr. 7; Jubiläums-Ausstellung Cuno Amiet, Kunsthalle Bern, 27. März - 1. Mai 1938, Nr. 17; Giovanni Giacometti, Cuno Amiet, Galerie Aktuaryus, Zürich, 27. Oktober - 20. November 1940, Nr. 68; Cuno Amiet, Marc Gonthier, Bruno Hesse, Werner Miller, Kunsthalle Bern, 27. Juni - 8. August 1943, Nr. 19 (dort betitelt: "Strickendes Mädchen, Hellsau"); Cuno Amiet (1868-1961). Gemälde - Aquarelle - Zeichnungen - Lithos, Galerie Kogal, Bern, 8. März - 6. April 1979, Nr. 1 (mit Abbildung auf der Einladungskarte); Cuno Amiet (1868 bis 1961). Ölgemälde - Aquarelle - Zeichnungen - Lithographien, Galerie Kogal, Bern, 21. Oktober - 14. November 1992, Nr. 33.

Literatur: Der Schweizerische Beobachter, 31. Mai 1942 (Umschlag); Adolf Frey, "Kunstchronik. Die Ausstellung im Künstlerhaus", in: Neue Zürcher Zeitung, 23. April 1898, Beilage zu Nr. 112, S. 1f.; Gotthard Jedlicka, "Cuno Amiet und Giovanni Giacometti", in: Galerie und Sammler, Nr. 8 (1940), Heft-Nr. 9, S. 183-197; Franz Müller/Viola Radlach, Cuno Amiet. Die Gemälde 1883-1919, Zürich 2014, Bd. 1, S. 99, Nr. 1891.14 (mit Abbildung).

Das angebotene Gemälde ist beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaften als eigenhändige Arbeit von Cuno Amiet registriert (Inventar-Nr. 1205230002).

"Das Bild entstand in der Umgebung von Hellsau, wo Amiet sich im Sommer 1891 aufhielt. Die Erinnerung an ein Gemälde seines hoch geschätzten, im Vorjahr verstorbenen Lehrers Frank Buchser zeigt sich hier besonders in der Farbenzusammenstellung, im idyllischen Motiv und in den Sonnenreflexen auf Kopf und Schultern des kleinen Mädchens. 1938 berichtete Cuno Amiet in der Basler Zeitschrift 'Die Ernte' von seinem ersten Besuch im Atelier Frank Buchsers im Jahr 1884: 'An der Seite, gleich beim Fenster, leuchteten die schwarzen Augen und die rote Jacke des strickenden Mädchens aus dem hellen Grün. Die rote Wolle auf dem Grün entzückt mich heute noch wie damals.'"

Wir danken Viola Radlach, Co-Autorin des Werkkataloges von Cuno Amiet, SIK-ISEA, Zürich, für die Genehmigung zur Publikation dieses Textbeitrages.

Estimation CHF 60'000
EUR 57'692
USD 64'516
Zuschlag CHF 66'000
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, Fax +41 31 560 10 70 und per Brief entgegengenommen.
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