• SUCHE

551
PIENE, OTTO

Laasphe/Westfalen 1928 - 2014 Berlin

"Sun of the Vikings".


Feuergouache, Mischtechnik u. Pigmente auf Mkt.,
sig. u. dat. (19)76 u.r. sowie betitelt u.l.,
47x66,5 cm (LM)

Provenienz: Galerie Ehrensperger, Zürich; Privatbesitz, Schweiz.

Otto Piene studierte 1949/50 an der Münchner Akademie der Bildenden Künste Malerei und Kunsterziehung und 1950-1953 an der Kunstakademie in Düsseldorf, wo er nebenher als Dozent an der Modeschule unterrichtete. 1957 schloss er zudem ein Philosophiestudium an der Universität in Köln ab. Ab 1964 arbeitete er als Professor an der University of Pennsylvania und später am Massachusetts Institute of Technology. Daneben war Piene Mitglied des Center of Advanced Visual Studies (CAVS), dem er 1974-1994 als Direktor vorstand. Zusammen mit Heinz Mack gründete er 1957 in Düsseldorf die Künstlergruppe ZERO und das gleichnamige Magazin. Die Vereinigung, in der sich später auch Günther Uecker engagieren sollte, stand für einen kompletten Neuanfang in der Malerei. Man organisierte Ausstellungen, Performances und Happenings und schuf - nicht selten in gemeinsamer Tätigkeit - Kunstwerke. Hierbei versuchte man, die in der Nachkriegszeit vorherrschenden künstlerischen Ausdrucksformen zu durchbrechen und radikal zu erneuern. Piene ging es in seinem Schaffen in erster Linie um die Darstellung von Licht und Bewegung. Gattungsübergreifend und mehrspartig arbeitend, beschäftigte er sich sowohl mit Malerei, Grafik und kinetischer Kunst als auch mit Bühnenbildern, Licht-, Video- und Klanginstallationen.

Bei der angebotenen Arbeit handelt es sich um einen prägnanten Vertreter der ab 1961 von Otto Piene geschaffenen Feuer- und Rauchbilder, die als sogenannte Feuergouache entstanden. Wie in seinem gesamten Oeuvre erprobte sich der Künstler auch hier in neuen Methoden und testete die Grenzen ausserhalb des einfachen Farbauftrages mit innovativen Mitteln ab.

Estimation CHF 22'000 *
EUR 21'153 *
USD 23'655 *
Zuschlag CHF 22'000
Bei den mit (*) bezeichneten Losen sind Zuschlagspreis sowie Aufgeld mehrwertsteuerpflichtig.

Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, Fax +41 31 560 10 70 und per Brief entgegengenommen.

© Dobiaschofsky Auktionen AG 2017
Impressum
Button Menue mobile